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Radikalisierung im digitalen Zeitalter (RadigZ)

Das Projekt analysiert, inwieweit Internetpropaganda eine Radikalisierung in der realen (Offline-) Welt bedingt bzw. fördert. Dabei interessieren Radikalisierungsverläufe als Prozesse, die im Grundsatz reversibel sind und auch in Deradikalisierung münden können.

Es handelt sich um ein Teilvorhaben eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  geförderten Projektes unter Leitung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN). Zur verbundeigenen Website.

Das Projekt hat eine Laufzeit vom 15.02.2017 bis zum 14.09.2020.

Veröffentlichungen

Vorträge

  • "Forschung für die Sicherheit - Sicherheit der Beforschten? Das paradoxe Verhältnis von Forschenden und Sicherheitsbehörden in der Radikalisierungsforschung", Ringvorlesung "Sicherheitsparadoxa - Intra- und interdisziplinäre Aspekte der Sicherheit im Recht", Ruhr-Universität Bochum, November 2021 (Bögelein, Nicole)
  • "Radikalisierung in den Rechtsextremismus: Netzwerke und biografische Narrative", CORE-Tagung, digitale Veranstaltung, Oktober 2020 (Bögelein, Nicole)
  • "Biografie- und Netzwerkanalyse zu (De-)Radikalisierungsverläufen (TV I)", Vortrag bei der Abschlusskonferenz des Verbundprojekts RadigZ - Radikalisierung im digitalen Zeitalter, KFN, Hannover/Online, Juli 2020 (Meier, J./ Bögelein, N.)
  • "Radicalization from a Biographical Perspective", presentation at the conference of the International Society of Political Psychology (Online event), July 2020
  • "Einstiegsprozesse aus Netzwerk- und Biographieperspektive", Arbeitstagung des Projektes Radikalisierung im digitalen Zeitalter (RadigZ), Deutsche Polizeihochschule, Münster, Januar 2020 (Bögelein, Nicole)
  • "A Case Study on Right-Wing Radicalization", 19th Annual Conference of the European Society of Criminology, Gent, September 2019 (Bögelein, Nicole/ Meier, Jana)
  • "Radikalisierung - Eine Netzwerksicht", 16. Tagung der Kriminologischen Gesellschaft, Wien, September 2019 (Bögelein, Nicole)
  • "Biografie- und Netzwerkanalyse zu Radikalisierungsverläufen - erste Erkenntnisse", Netzwerk Kriminologie in NRW, Bochum, Juni 2018 (Bögelein, Nicole/ Meier, Jana/ Neubacher, Frank)
  • "Forschung über Radikalisierungsverläufe - Hürden, Hemmnisse, erste Ergebnisse", Tagung des CORE Netzwerks, Düsseldorf, Juni 2018 (Neubacher, Frank/ Bögelein, Nicole)
  • "The process of radicalization - usability of theoretical models in empirical research", 17th Annual Conference of the European Society of Criminology, Cardiff, September 2017 (Bögelein, Nicole)

Projektteam

Finanzierung

Weitere Informationen

Kontakt

Abgeschlossene Projekte

Kollektivphänomene im digitalen Raum

Das Projekt untersucht am Beispiel des Kurznachrichtendienstes Twitter den Verlauf thematischer Wellen als kollektive Phänomene des digitalen Raums. Anhand der hierfür erhobenen Daten werden die Themen und Verläufe insbesondere solcher Wellen mit politischen und gesellschaftsrelevanten Inhalten sowie die Struktur der beteiligten Akteure analysiert. In einem zweiten Teil werden dann die sich hieraus ergebenden Konsequenzen für das Strafrecht thematisiert.

Radikalisierung im digitalen Zeitalter (RadigZ)

Das Projekt analysiert, inwieweit Internetpropaganda eine Radikalisierung in der realen (Offline-) Welt bedingt bzw. fördert. Dabei interessieren Radikalisierungsverläufe als Prozesse, die im Grundsatz reversibel sind und auch in Deradikalisierung münden können.

Illegale Drogenmärkte außer- und innerhalb von Justizvollzugsanstalten

In diesem Projekt geht es um illegale Drogenmärkte außer- und innerhalb von Justizvollzugsanstalten – mit dem Schwerpunkt auf Cannabishandel. Wie gelangen die Drogen zu den Gefangenen? Bedienen sie sich hierfür der Kontakte, die für sie auch in Freiheit maßgeblich waren? Und welche Akteure spielen sonst noch eine Rolle? Im Rahmen des qualitativen Projekts werden bundesweit Gefangene bzw. Personen mit Hafterfahrung sowie Expertinnen und Experten aus Justiz und Polizei interviewt.

Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich

Das Projekt „Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich“ widmete sich der Frage, wie sich der niedrige Anteil der Kriminalität von Mädchen und Frauen an der gesamten registrierten Kriminalität erklären lässt. Dabei interessierte uns insbesondere die bisher wenig erforschte Anzeigenbereitschaft gegenüber Frauen in Verbindung mit der Frage, ob das Geschlecht des Täters einen Einfluss auf die Beurteilung der Schwere der Tat hat.

Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen

Das Land NRW hat zum 1. Januar 2011 die „Verordnung über die Tilgung uneinbringlicher Geldstrafen durch freie Arbeit und über die entsprechende Ermächtigung des Justizministeriums zum Erlass von Rechtsverordnungen“ in Kraft gesetzt und versucht, über ein einheitliches Verfahren und durch flankierende Maßnahmen die Verurteilte besser zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit zu motivieren. Das Institut für Kriminologie der Universität zu Köln evaluierte von Juni 2011 bis Juni 2013 die neuen Maßnahmen.