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Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich

Informationen

Das Projekt „Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich“ widmete sich der Frage, wie sich der niedrige Anteil der Kriminalität von Mädchen und Frauen an der gesamten registrierten Kriminalität erklären lässt. Dabei interessierte uns insbesondere die bisher wenig erforschte Anzeigenbereitschaft gegenüber Frauen in Verbindung mit der Frage, ob das Geschlecht des Täters einen Einfluss auf die Beurteilung der Schwere der Tat hat.

Daten wurden sowohl in Deutschland als auch in Griechenland erhoben. Durchgeführt wurde das Projekt vom Institut für Kriminologie der Universität zu Köln und einer Arbeitsgruppe um Frau Prof. Dr. Angelika Pitsela vom Fachbereich Strafrecht und Kriminologie der Aristoteles Universität in Thessaloniki.

Das Projekt wurde teilfinanziert aus Mitteln der RheinEnergie Stiftung.
Werden Frauen seltener angezeigt als Männer? Die Bedeutung von Anzeigeverhalten, Schwereeinschätzung und Kriminalitätserfahrungen für den Gender Gap, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2013), Heft 5, S. 382–399 (Aufsatz)
Stroh, Michael/Eichinger, Matthias/Giza, Adam/Hirschmann, Nathalie/Pitsela, Angelika/Neubacher, Frank: Werden Frauen seltener angezeigt als Männer? Die Bedeutung von Anzeigeverhalten, Schwereeinschätzung und Kriminalitätserfahrungen für den Gender Gap, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2013), Heft 5, S. 382–399 (Aufsatz)
Stroh, Michael/Eichinger, Matthias/Giza, Adam/Hirschmann, Nathalie/Pitsela, Angelika/Neubacher, Frank: Werden Frauen seltener angezeigt als Männer? Die Bedeutung von Anzeigeverhalten, Schwereeinschätzung und Kriminalitätserfahrungen für den Gender Gap, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2013), Heft 5, S. 382–399 (Aufsatz)

Veröffentlichungen

  • Werden Frauen seltener angezeigt als Männer? Die Bedeutung von Anzeigeverhalte, Schwereeinschätzung und Kriminalitätserfahrungen für den Gender Gap, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (2013), Heft 5, S. 382–399 (Stroh, Michael/Eichinger, Matthias/Giza, Adam/Hirschmann, Nathalie/Pitsela, Angelika/Neubacher, Frank)
  • Are Female Offenders Underreported Compared to Male Offenders? A German-Greek Comparison of Crime Reporting, Rating of Offence Seriousness and Personal Experiences of Victimisation (2016). In: European Journal on Criminal Policy and Research. Online First: DOI: 10.1007/s10610-016-9302-5. (Abstract) (Stroh, Michael/ Eichinger, Matthias/ Giza, Adam/ Hirschmann, Nathalie/ Bögelein, Nicole/ Pitsela, Angeliki/ Neubacher, Frank)

Kooperationen

Finanzierung

Abgeschlossene Projekte

Kollektivphänomene im digitalen Raum

Das Projekt untersucht am Beispiel des Kurznachrichtendienstes Twitter den Verlauf thematischer Wellen als kollektive Phänomene des digitalen Raums. Anhand der hierfür erhobenen Daten werden die Themen und Verläufe insbesondere solcher Wellen mit politischen und gesellschaftsrelevanten Inhalten sowie die Struktur der beteiligten Akteure analysiert. In einem zweiten Teil werden dann die sich hieraus ergebenden Konsequenzen für das Strafrecht thematisiert.

Radikalisierung im digitalen Zeitalter (RadigZ)

Das Projekt analysiert, inwieweit Internetpropaganda eine Radikalisierung in der realen (Offline-) Welt bedingt bzw. fördert. Dabei interessieren Radikalisierungsverläufe als Prozesse, die im Grundsatz reversibel sind und auch in Deradikalisierung münden können.

Illegale Drogenmärkte außer- und innerhalb von Justizvollzugsanstalten

In diesem Projekt geht es um illegale Drogenmärkte außer- und innerhalb von Justizvollzugsanstalten – mit dem Schwerpunkt auf Cannabishandel. Wie gelangen die Drogen zu den Gefangenen? Bedienen sie sich hierfür der Kontakte, die für sie auch in Freiheit maßgeblich waren? Und welche Akteure spielen sonst noch eine Rolle? Im Rahmen des qualitativen Projekts werden bundesweit Gefangene bzw. Personen mit Hafterfahrung sowie Expertinnen und Experten aus Justiz und Polizei interviewt.

Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich

Das Projekt „Mädchen- und Frauenkriminalität im deutsch-griechischen Vergleich“ widmete sich der Frage, wie sich der niedrige Anteil der Kriminalität von Mädchen und Frauen an der gesamten registrierten Kriminalität erklären lässt. Dabei interessierte uns insbesondere die bisher wenig erforschte Anzeigenbereitschaft gegenüber Frauen in Verbindung mit der Frage, ob das Geschlecht des Täters einen Einfluss auf die Beurteilung der Schwere der Tat hat.

Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen

Das Land NRW hat zum 1. Januar 2011 die „Verordnung über die Tilgung uneinbringlicher Geldstrafen durch freie Arbeit und über die entsprechende Ermächtigung des Justizministeriums zum Erlass von Rechtsverordnungen“ in Kraft gesetzt und versucht, über ein einheitliches Verfahren und durch flankierende Maßnahmen die Verurteilte besser zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit zu motivieren. Das Institut für Kriminologie der Universität zu Köln evaluierte von Juni 2011 bis Juni 2013 die neuen Maßnahmen.